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Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

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Vollzeit, Teilzeit
Dresden
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Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in im Projekt RIVERbot (m/w/d) / Chiffre 23/2026

10.07.2026

„Praktisch mehr erreichen“ prägt das Studium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) für etwa 4.800 Studierende in 43 Studiengängen. Als Arbeitgeberin bietet die Hochschule ausgezeichnete Arbeitsbedingungen in einer Vielzahl von Berufsbildern in Lehre, Forschung und Verwaltung an. So ermöglichen aktuell 170 Professorinnen und Professoren sowie 500 Beschäftige mit ihrer aktiven Mitarbeit ein praxisorientiertes Studium, in dem Lehre und Forschung ineinandergreifen.

An der HTWD ist an der Fakultät Informatik/Mathematik zum 01.11.2026 eine Stelle als Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in im Projekt RIVERbot (m/w/d) befristet bis 31.10.2028 in Vollzeit zu besetzen. Eine Weiterführung der Forschungsarbeiten in Folgeprojekten wird angestrebt, sodass die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation gegeben ist.

Sie forschen in der durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) geförderten Nachwuchsforschungsgruppe „RIVERbot – Robuste, intelligente Verortung und Steuerung von Robotern in Fließgewässern“. Kompakte, von einer Person handhabbare Schwimmroboter sind für Stillgewässer erprobt, scheitern auf Fließgewässern aber an mangelnder Robustheit gegenüber Strömung. RIVERbot entwickelt Konzepte für eine strömungsbewusste Missions- und Einsatzplanung sowie den sicheren Betrieb solcher Roboter.
Ihr Beitrag liegt im Bereich der Archäoinformatik. Dort werden Sensordaten des Systems zur Dokumentation und 3D-Rekonstruktion archäologischer Fundstätten unter Wasser verarbeitet und fusioniert. Ziel ist die Entwicklung robuster Verfahren zur Erfassung, Fusion und Auswertung multimodaler Sensordaten für die digitale Dokumentation archäologischer Fundstätten. Das Vorhaben wird interdisziplinär mit weiteren Lehrstühlen der TU Bergakademie Freiberg und der HTW Dresden sowie in Feldversuchen auf Mulde und Elbe durchgeführt.

Ihr Aufgabengebiet:

  • Projektarbeit in der ESF-Nachwuchsforschungsgruppe „RIVERbot“ gemäß Arbeitsplan des Projekts
  • Analyse archäologischer Anwendungsszenarien für autonome Robotersysteme im Unterwassereinsatz
  • Entwicklung und Evaluation von Verfahren zur Verarbeitung und Fusion multimodaler Sensordaten
  • Datenaufnahmen und kontinuierliche Evaluation des Systems in Feldversuchen
  • Durchführung eigener Forschungsarbeiten, insbesondere zur Vorbereitung einer Promotion
  • Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen Konferenzen bzw. in Fachzeitschriften sowie Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Informatik, Archäoinformatik, Robotik oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Erfahrungen in den Bereichen Datenanalyse, Mustererkennung oder Computer Vision sind wünschenswert
  • Routinierte, kollaborative Umsetzung eigener Ideen in Softwareprototypen
  • Interesse an mobilen Robotern, Sensorik, Datenanalyse und digitalen 3D-Dokumentationsverfahren sowie an Feldarbeit im Außeneinsatz
  • Schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten in deutscher und englischer Sprache
  • Motivation zur Teamarbeit, kritisches Denken sowie qualitätsorientierte und selbstständige Arbeitsweise
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Verbundprofessuren

Die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L) und ist entsprechend der persönlichen Voraussetzungen in der Entgeltgruppe 13 vorgesehen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen:
PD Prof. Dr. Marco Block-Berlitz
Professur für Computergrafik/ Archäoinformatik
Tel: 0351 - 462 2692

Bewerbung:
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Chiffre bis zum 09.08.2026 über unser

Die HTWD hat als Arbeitgeberin viel zu bieten – informieren Sie sich auf der Karriereseite über alle Benefits und Angebote:

Die HTWD strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Lehre und Forschung an und bittet daher qualifizierte Interessentinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die HTWD fördert gezielt die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein. Deshalb wurde die HTWD auch als familiengerechte Hochschule zertifiziert.