Einrichtung: Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (Fachbereich Informatik), Institute for Computational Systems Biomedicine
Wertigkeit: EGR. 13 TV-L
Arbeitsbeginn: 01.01.2027, zunächst befristet für die Dauer von 3 Jahren (auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Eine Verlängerung um bis zu 3 Jahre ist bei positiver Bewertung der in der ersten Phase erbrachten Leistungen vorgesehen. Eine Verbeamtung auf Zeit gem. § 28 Abs. 2 HmbHG ist bei Verfügbarkeit einer entsprechenden Stelle und bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen auf Antrag möglich.
Bewerbungsschluss: 02.10.2026
Arbeitsumfang: teilzeitgeeignete Vollzeitstelle
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen in der Forschung und der Lehre im Fachbereich bzw. in der wissenschaftlichen Einrichtung. Im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses besteht Gelegenheit zur Erbringung zusätzlicher wissenschaftlicher Leistungen durch selbständige Forschung sowie zum Erwerb von Erfahrungen in der Lehre. Im Rahmen der Dienstaufgaben wird daher ein Zeitanteil von mindestens einem Drittel der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zur eigenen wissenschaftlichen Arbeit gewährt.
Die:Der Stelleninhaber:in übernimmt eigenständige wissenschaftliche Arbeiten im Computational Systems Biomedicine und entwickelt ein eigenständiges Forschungsprofil mit dem Ziel der erfolgreichen Durchführung eines Habilitationsvorhabens.
Zu den Aufgaben gehören die Konzeption, Durchführung und Publikation wissenschaftlicher Forschungsarbeiten, insbesondere zur netzwerkbasierten Darstellung von Medizinischen und Klinischen Informationen und die effektive Nutzung dieser mittels algorithmischen und KI gestützten Ansätzen zur Anwendung in der Wirkstoffwiederverwendung (Drug Repurposing), Patient:innen-Stratifizierung und Analyse systemweiter Effekte. Weitere Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Anwendung moderner computergestützter Infrastrukturen, insbesondere Federated Learning und Edge Learning unter anderem auf elektronischen Patient:innendaten, sowie in der Erforschung des Einsatzes von Large Language Models (LLMs) im bioinformatischen und medizinischen Kontext. Darüber hinaus umfasst die Tätigkeit die Entwicklung, Betreuung und Absicherung wissenschaftlicher Webanwendungen und der intern entwickelten IT-Infrastrukturen, der Administration von Webservern sowie die Mitarbeit in nationalen und internationalen Forschungsprojekten, insbesondere in EU-/ECR-geförderten Projekten. Die Stelle beinhaltet zudem die Durchführung von Lehrveranstaltungen (4 LVS) in deutscher und englischer Sprache, die Betreuung von Studierenden sowie von Bachelor- und Masterarbeiten und die wissenschaftliche Unterstützung von Promovierenden. Darüber hinaus wird die Mitwirkung bei der Konzeption und Einwerbung von Drittmittelprojekten sowie die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit erwartet.
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums, Promotion.
Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Bioinformatik, Computational Systems Biomedicine, Informatik oder einem verwandten Fachgebiet sowie eine herausragend bewertete Promotion in einem einschlägigen Fachgebiet und zeichnen sich durch eine hervorragende wissenschaftliche Qualifikation sowie die Befähigung zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit aus.
Vorausgesetzt werden sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie eine nachweisbare Publikationstätigkeit mit mindestens fünf, vorzugsweise acht oder mehr einschlägigen peer-reviewed Publikationen im Bereich der Bioinformatik, darunter mehrere in Erst-, Letzt- oder korrespondierender Autor:innenschaft. Erwartet werden sehr gute Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Bioinformatik sowie in der Entwicklung und Anwendung moderner bioinformatischer und computergestützter Methoden, insbesondere in den Bereichen Netzwerkintegration, Network Medicine, Systems Medicine und Federated Learning Infrastruktur. Erfahrungen mit LLM Hosting und Integration in wissenschaftlichen Applikationen, wissenschaftlichen Webanwendungen und IT-Infrastrukturen und IT-Sicherheit sowie in nationalen und internationalen, insbesondere EU-/EC-geförderten Forschungsprojekten, sind wünschenswert. Darüber hinaus werden Erfahrungen in der universitären Lehre und Betreuung sowie in der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit erwartet. Erfahrungen in der Einwerbung bzw. Mitwirkung bei der Einwerbung von Drittmitteln sind von Vorteil. Die Bereitschaft zur eigenständigen Entwicklung und Durchführung eines Habilitationsvorhabens wird vorausgesetzt.
Sichere Vergütung nach Tarif
Weiterbildungsmöglichkeiten
Betriebliche Altersvorsorge
Attraktive Lage
Flexible Arbeitszeiten
Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Gesundheitsmanagement, EGYM Wellpass
Bildungsurlaub
30 Tage Urlaub/Jahr
Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future in a Digital Age“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.
Die Universität Hamburg engagiert sich für Chancengerechtigkeit. Vielfalt bereichert unser universitäres Leben in Studium, Forschung, Lehre, Bildung und am Arbeitsplatz. Wir begrüßen daher alle Bewerbungen, unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung sowie Behinderung oder Erkrankung.
Die Universität Hamburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und bittet qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Hinweis zur Regelanfrage nach § 34a Hamburgisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz: Die Dienststelle stellt für die im Auswahlverfahren ausgewählte Person eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz über dort vorliegende Erkenntnisse, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen ( und ).
Prof. Dr. Jan Baumbach
Eda Seibitz
Albert-Einstein-Ring 8-10
22761 Hamburg
252
02.10.2026
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