Die Universität der Künste Berlin gehört zu den größten und vielseitigsten Kunstuniversitäten Europas, an der sich künstlerische Lehre und Praxis sowie wissenschaftlicher Diskurs gegenseitig beeinflussen und das akademische Profil prägen. Mit ihrer über 300-jährigen Geschichte ist sie tief in der Stadt Berlin verankert und ist mit jährlich über 700 Veranstaltungen eine bedeutende kulturelle Impulsgeberin.
Die UdK Berlin vereint ein breites Spektrum an Studiengängen der Bildenden Kunst, Gestaltung, Musik, Darstellenden Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften. Ihr Profil wird durch das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin und durch das Jazz Institut Berlin ergänzt. Ihren rund 4.500 Studierenden – von denen etwa ein Drittel international ist – bietet sie exzellente Lehre und Forschung und fördert einen kontinuierlichen Austausch zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion.
An der UdK Berlin ist in der Fakultät Gestaltung – Institut für Architektur und Städtebau – im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts „CoolingMap“ folgende Stelle zu besetzen:
– Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen –
Vollzeitbeschäftigung befristet bis zum 31. März 2029 mit der Option der Verlängerung auf insgesamt drei Jahre bei Zustimmung des Drittmittelgebers
Besetzbar: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Kennziffer: 2/2131/26
Im Forschungsverbundprojekt „CoolingMap – Erstellung eines gebäudescharfen Katasters zur Analyse und Prognose von Kältebedarfen in beispielhaften städtischen Regionen Deutschlands mittels KI-Bilderkennung, Gebäudemodellierung, neuronaler Netze und Geoinformatik“ soll gemeinsam mit sieben Forschungspartner*innen methodisch und technisch ein gebäudescharfes Kältekataster entwickelt werden, das künftige Kühllasten präzise prognostiziert und die kommunale Wärme- und Energieplanung um die bislang fehlende Kälteperspektive ergänzt. Neben der Analyse heutiger Kältebedarfe des Gebäudebestands der drei Pilotstädte Berlin, Stuttgart und Korbach erfolgt eine Projektion zukünftiger Bedarfe unter Einbezug von Klimaszenarien, Sanierungen und Anpassungsstrategien.
Das Teilvorhaben der UdK Berlin befasst sich mit der Analyse des städtischen Hitzeinseleffekts im aktuellen und zukünftigen Klimakontext, mit der Bewertung kältebedarfssenkender Maßnahmen, mit der Analyse der Strombedarfs- und Netzbelastungsimplikationen durch die Kälteversorgung sowie mit der Methodenentwicklung zur KI-Fassadenanalyse.
Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Drittmittelprojektes das eigene Weiterqualifikationsvorhaben (Promotion) zu verfolgen.
Die UdK Berlin bekennt sich zu einem chancengerechten und diskriminierungsfreien Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau struktureller Barrieren hin (wie z. B. physische, sprachliche, rassistische, altersbedingte, genderspezifische, heteronormative und weitere). Sie strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an durch die Einstellung und Förderung von qualifizierten Frauen, insbesondere in Leitungspositionen und in Bereichen, in denen diese unterrepräsentiert sind, und unter besonderer Berücksichtigung eines intersektionalen Ansatzes. Die UdK Berlin fordert qualifizierte Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Menschen und/oder People of Color ausdrücklich zur Bewerbung auf. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.
Wir freuen uns über die Abgabe Ihrer vollständigen Bewerbung mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bis zum 28. Juli 2026 bitte ausschließlich über das Bewerbungsportal.
Für Auskünfte stehen Ihnen Herr Prof. Dr.-Ing. Nytsch-Geusen unter der Telefonnummer 030/3185-1466 und Frau Leder aus der Institutsverwaltung unter 030/3185-2573 gern zur Verfügung.
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