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Universität der Künste Berlin

Universität der Künste Berlin
Vollzeit, Teilzeit
Berlin
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Die Universität der Künste Berlin gehört zu den größten und vielseitigsten Kunstuniversitäten Europas, an der sich künstlerische Lehre und Praxis sowie wissenschaftlicher Diskurs gegenseitig beeinflussen und das akademische Profil prägen. Mit ihrer über 300-jährigen Geschichte ist sie tief in der Stadt Berlin verankert und ist mit jährlich über 700 Veranstaltungen eine bedeutende kulturelle Impulsgeberin.

Die UdK Berlin vereint ein breites Spektrum an Studiengängen der Bildenden Kunst, Gestaltung, Musik, Darstellenden Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften. Ihr Profil wird durch das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin und durch das Jazz Institut Berlin ergänzt. Ihren rund 4.500 Studierenden – von denen etwa ein Drittel international ist – bietet sie exzellente Lehre und Forschung und fördert einen kontinuierlichen Austausch zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion.

An der UdK Berlin ist in der Zentralen Universitätsverwaltung folgende Stelle eines*einer Beschäftigten beim Präsi-denten zu besetzen:

Referent*in für Antisemitismusfragen (m/w/d)

– Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen –
Vollzeitbeschäftigung, befristet für 18 Monate

Besetzbar: Januar 2026

Kennziffer: 2029/26

Aufgabengebiet:

  • fachliche Beratung des Präsidenten zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Antisemitismus sowie Unterstützung bei der Einordnung und Analyse relevanter Informationen und Vorfälle sowie der Ableitung praxisrelevanter Emp-fehlungen
  • operative Unterstützung des Präsidenten beim Beschwerdemanagement, einschließlich Koordination, Aufberei-tung und strukturierter Weitergabe eingehender antisemitischer Vorfälle
  • Unterstützung von Betroffenen antisemitischer Vorfälle durch Empowerment-Räume sowie Verweisberatung an professionelle, spezialisierte und unabhängige externe Opferberatungsstellen (wie z.B. OFEK e.V.)
  • Weiterentwicklung der bestehenden Meldemöglichkeit für antisemitische Vorfälle und Beobachtungen in Zu-sammenarbeit mit externen professionellen Stellen, wie z. B. der Landesantidiskriminierungsstelle Berlin
  • Zusammenarbeit mit den weiteren Beratungsstellen an der Universität
  • Unterstützung des Präsidenten bei der Analyse, Entwicklung und Umsetzung von strukturellen und institutionellen Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitskonzepten in Zusammenarbeit mit externen Expert*innen
  • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von antisemitismuskritischen Veranstaltungen, Workshops und Bildungsangeboten für Hochschulangehörige und die Öffentlichkeit
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, z. B. durch Textentwürfe, Beiträge oder Recherchen
  • Pflege von Arbeitskontakten und Netzwerken im Rahmen der Fachreferent*innen-Tätigkeit
  • Unterstützung bei der Erstellung von Berichten, Publikationen und Projektdokumentationen

Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) in Politikwissenschaft, Sozialwissenschaft, Geschichte, Pädagogik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • fundierte Kenntnisse in Antisemitismusforschung sowie zu gesellschaftlichen Diskursen und historischen Hintergründen
  • Nachweis von Berufserfahrung in antisemitismuskritischer Bildungsarbeit, Demokratieförderung Menschenrechtsarbeit
  • Fähigkeit zu fachlicher Beratung und Analyse von antisemitischen Vorfällen
  • Erfahrung in der Unterstützung von Betroffenen sowie der Zusammenarbeit mit externen Fachstellen
  • ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, sicheres Auftreten und Präsentationsstärke
  • hohe soziale Kompetenz, interkulturelle Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein
  • selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
  • Erfahrungen in der Organisation und Betreuung von Workshops, Events
  • Teamfähigkeit und sehr gute Kommunikationsweise sowie Organisationstalent
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • sicherer Umgang mit gängiger PC-Anwendungssoftware wie Office-Programmen

Was wir Ihnen bieten:

  • eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit in einem universitären und künstlerischen Umfeld mit Zugang zu vielfältigen künstlerischen Veranstaltungen aller Disziplinen
  • Möglichkeit der fachlichen Fort- und Weiterbildung
  • zusätzliche Altersversorgung
  • flexible Arbeitszeitgestaltung und mobiles Arbeiten
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit öffentlichen Verkehrsmitteln, für die wir ein vergünstigtes Firmenticket des VBB zur Verfügung stellen
  • unter der Voraussetzung von Finanzierungsmöglichkeiten: ERASMUS+ Staff Exchange, ein EU-Mobilitätsprogramm für berufliche Bildung

Die UdK Berlin bekennt sich zu einem chancengerechten und diskriminierungsfreien Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau struktureller Barrieren hin (wie z. B. physische, sprachliche, rassistische, altersbedingte, genderspezifische, heteronormative und weitere). Sie strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an durch die Einstellung und Förderung von qualifizierten Frauen, insbesondere in Leitungspositionen und in Bereichen, in denen diese unterrepräsentiert sind, und unter besonderer Berücksichtigung eines intersektionalen Ansatzes. Die UdK Berlin fordert qualifizierte Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Menschen und/oder People of Color ausdrücklich zur Bewerbung auf. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Wir freuen uns über die Abgabe Ihrer vollständigen Bewerbung mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bis zum 12. Februar 2026 bitte ausschließlich über das Bewerbungsportal.

Für inhaltliche Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Michaela Conen unter der Telefonnummer 030/318502804 gern zur Verfügung.

Weitere Informationen unter