Die Universität der Künste Berlin gehört zu den größten und vielseitigsten Kunstuniversitäten Europas, an der sich künstlerische Lehre und Praxis sowie wissenschaftlicher Diskurs gegenseitig beeinflussen und das akademische Profil prägen. Mit ihrer über 300-jährigen Geschichte ist sie tief in der Stadt Berlin verankert und ist mit jährlich über 700 Veranstaltungen eine bedeutende kulturelle Impulsgeberin.
Die UdK Berlin vereint ein breites Spektrum an Studiengängen der Bildenden Kunst, Gestaltung, Musik, Darstellenden Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften. Ihr Profil wird durch das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin und durch das Jazz Institut Berlin ergänzt. Ihren rund 4.500 Studierenden – von denen etwa ein Drittel international ist – bietet sie exzellente Lehre und Forschung und fördert einen kontinuierlichen Austausch zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion.
An der UdK Berlin ist am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) folgende Stelle zu besetzen:
– Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen –
mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zur Weiterqualifikation für max. 6 Jahre
Lehrgebiet: Körperbezogene künstlerische Forschung
Lehrverpflichtung: 4,5 LVS
Besetzbar: 1. Oktober 2026
Kennziffer: 4/1288/26
Das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz (-berlin.de) ist eine international orientierte Ausbildungs- und Forschungsinstitution für zeitgenössischen Tanz, Choreographie und Performance in gemeinsamer Träger-schaft der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und in Kooperation mit TanzRaumBerlin, einem Netzwerk der professionellen Tanzszene. Am HZT sind drei Studiengänge etabliert: Tanz, Kontext, Choreographie (BA), Choreographie (MA) und Solo/Dance/Authorship (MA). Das HZT Berlin steht für eine enge Verzahnung von künstlerischer und wissenschaftlicher Praxis. MA Solo/Dance/Authorship (SODA) ist ein praxisgeführter Masterstudiengang, der in Form eines zweijährigen Vollzeitprogramms körper- und bewegungsbasierte performative Praktiken erforscht. Dabei stehen die individuelle Entwicklung und die individuelle Forschung der Studierenden im Fokus. Er bietet einen transdisziplinären Rahmen für Absolvent*innen und bereits Berufstätige, die ihre künstlerische Praxis innerhalb einer akademischen Struktur hinterfragen, erweitern und transformieren möchten. Ein lebendiges und unterstützendes Umfeld ermutigt die Studierenden, ihre spezifischen Realitäten und Anliegen durch verschiedene Forschungsansätze innerhalb und außerhalb der Künste weiter zu entwickeln. https://www.hzt-berlin.de/studium/studiengaenge/ma-soda/
Die Universität der Künste Berlin und die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch bekennen sich zu einem chancengerechten und diskriminierungsfreien Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld und wirken auf den Abbau struktureller Barrieren hin (wie z. B. physische, sprachliche, rassistische, altersbedingte, genderspezifische, heteronormative und weitere). Sie streben eine Erhöhung des Frauenanteils an durch die Einstellung und Förderung von qualifizierten Frauen insbesondere in Leitungspositionen und in Bereichen, in denen diese unterrepräsentiert sind, und unter besonderer Berücksichtigung eines intersektionalen Ansatzes. Die Universität der Künste Berlin und die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch fordern qualifizierte Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Menschen und/oder People of Color ausdrücklich zur Bewerbung auf. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.
Wir freuen uns über die Abgabe Ihrer vollständigen Bewerbung mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache. Wir bitten um folgende Unterlagen: Curriculum Vitae; Nachweise der Qualifikationen, Abschlüsse, Arbeits- und Lehrerfahrung; Motivationsschreiben, in dem Sie Ihre Eignung und Ihr Interessenge-biet darlegen (max. 1.000 Wörter); Skizze Ihres künstlerischen Forschungsschwerpunkts (max. 1.000 Wörter); Darstellung der Umsetzung des Projekts im Kontext und Zeitrahmen der Position (max. 1.000 Wörter) bis zum 1. Juli 2026 bitte ausschließlich über das Bewerbungsportal.
Für Auskünfte steht Ihnen Frau Trautwein unter der Telefonnummer 030/3185-1402 gern zur Verfügung.
Weitere Informationen unter