Die Technische Universität Clausthal ist eine forschungsstarke Universität mit hoher nationaler und internationaler Vernetzung. Die rund 80 Professor:innen, 1.100 Beschäftigten sowie 3.000 Studierenden genießen kurze Wege, einen persönlichen Umgang und die faszinierende Landschaft inmitten des UNESCO-Welterbes Harz. Die TU Clausthal ist als größte Arbeitgeberin der Region der wichtigste Wirtschaftsfaktor und bietet kulturelle Vielfalt und Internationalität. Die TU Clausthal hat sich gesamtuniversitär dem Leitthema der „Circular Economy“ verpflichtet und verfolgt das Ziel, in Forschung, Lehre und Verwaltung am Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft im digitalen Zeitalter mitzuwirken.
Am Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der Technischen Universität Clausthal ist ab dem 01.03.2027 eine Stelle als
EG 13 TV-L, Teilzeit 75% (29,85 Stunden / Woche), befristet bis zum 28.02.2030 zu besetzen.
Die Eingruppierung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Je nach persönlicher Qualifizierung und Aufgabenübertragung erfolgt die Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
In der Grundlagenforschung ist das Verständnis der Glasfestigkeit entscheidend für die Aufklärung der atomaren Kinetik des Bindungsbruchs und der Spannungsrisskorrosion an der Rissspitze. Die präzise Messung der Rissausbreitungsgeschwindigkeiten in Verbindung mit der Analyse dissipativer Effekte wie der „inneren Reibung“ – dem Energieverlust, der durch viskoelastische oder strukturelle Umordnungen des amorphen Netzwerks unter mechanischer Beanspruchung entsteht – liefert die entscheidenden Daten für die quantitative Charakterisierung des subkritischen Risswachstums und dessen Steuerung auf atomarer Ebene. Hier setzt das französisch-deutsche Forschungsprojekt (ANR-DFG) in Zusammenarbeit mit der CEA in Paris-Saclay und der BAM in Berlin an, indem es den Mischalkali-Effekt als strukturellen Hebel untersucht: Die gezielte Einbringung zweier ungleicher Alkali-Ionen unter mechanischer Beanspruchung löst durch Platzwechsel induzierte Relaxationen aus, von denen erwartet wird, dass sie das Risswachstum an der Rissspitze messbar verringern. Gelingt es, diese Energieabgabe molekular zu steuern, eröffnet dies einen wegweisenden Ansatz für die Entwicklung hochfester Gläser.
Wünschenswert sind Kenntnisse in den folgenden Gebieten:
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Gleichstellung mit ihren Facetten, Chancengerechtigkeit, Diversität und Familienfreundlichkeit ist der TU Clausthal ein wichtiges Anliegen. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung mit Vorrang berücksichtigt. Die Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.
Wir freuen uns auf Sie!
Für Fragen steht Ihnen Herr Prof. Joachim Deubener () zur Verfügung
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