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Technische Hochschule Mannheim

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Vollzeit, Teilzeit
Mannheim
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Die Technische Hochschule Mannheim ist eine moderne Campus-Hochschule. In neun Fakultäten werden hier etwa 5.100 Studierende qualifiziert. Die Hochschule ist in Lehre und Forschung eine der führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und kooperiert mit vielen bedeutenden Unternehmen. Wir bieten ein familienfreundliches, lebenswertes Umfeld inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar.

Zum Sommersemester 2027 oder später ist in der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik folgende Stelle zu besetzen:

Professur „Technologien zur industriellen Pharmasynthese" (w/m/d)

Bes. Gr. W3 (Stellen-Nr. 710)

Vor dem Hintergrund großer Umbrüche, Chancen wie auch Herausforderungen für die chemische Wirkstoffproduktion in Deutschland adressiert die Professur die Erforschung neuer Technologien, Verfahren und Apparate für die industrielle Pharmasynthese.

Chemische Pharmawirkstoffe sind hochgradig komplexe Moleküle, sodass ein vertieftes chemisches Verständnis vorausgesetzt wird. Erfahrung im Bereich der chemischen oder pharmazeutischen Prozessentwicklung und/ oder Produktion werden ebenso erwartet. Nicht im Fokus der Professur stehen biotechnologische Wirkstoffe, die galenische Produktion oder die Entwicklung von reinen Laborsynthesen (reine Medizinalchemie).

Mögliche Forschungsschwerpunkte sind:

  • Kontinuierliche Produktionsprozesse
  • Additive Fertigung im Apparatebau
  • Produktionskonzepte für schwankende Herstellungsmengen
  • Prozessintensivierung auf dem Gebiet der Pharmasynthese
  • Künstliche Intelligenz in der Prozessentwicklung und Produktion
  • Aufarbeitungs- und Aufreinigungstechnologien
  • Alternative Synthesewege (Elektrochemie, Photochemie, Plasmachemie, Mechanochemie)

Diese Aufzählung ist nicht abschließend und dient nur zur Konkretisierung möglicher Forschungsschwerpunkte. Die Forschungsarbeiten sollen einen experimentellen Schwerpunkt haben.

In den ersten fünf Jahren handelt es sich um eine Stiftungsprofessur mit reduziertem Lehrdeputat von 9 SWS. Diese Reduktion kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen (Drittmitteleinwerbung, Publikationen) weitergeführt werden.

Die zukünftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber soll:

  • Anwendungsorientierte Forschung aufbauen und weiterentwickeln.
  • Drittmittel einwerben und fakultätsübergreifende Kooperationen initiieren und pflegen.
  • Promotionen initiieren und betreuen.
  • Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache in Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät Verfahrens- und Chemietechnik anbieten.
  • Lehrveranstaltungen im Grundstudium und forschungsnahe Vorlesungen an-bieten.
  • Weitere Aufgaben gemäß § 46 Landeshochschulgesetz (LHG) übernehmen.
  • Pflege und Weiterentwicklung von Schulkooperationen im MINT-Bereich.

Sie verfügen über:

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Chemie, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik oder einer vergleichbaren ingenieurwissenschaftlichen/naturwissenschaftlichen Fachrichtung.
  • Eine einschlägige Promotion.
  • Mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in der Chemischen oder Pharma-zeutischen Industrie mit Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Forschung sowie fundierte Kenntnisse in einem oder mehreren der oben genannten Forschungsbereiche oder darüber hinaus.
  • Lehrerfahrung an Hochschulen wäre wünschenswert.
  • Erfahrung in der Drittmittelakquise in öffentlich oder durch die Industrie ge-förderten Projekten wäre wünschenswert.
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie die Bereitschaft, in beiden Sprachen zu lehren.

Fachliche Auskünfte erteilt Prof. Dr. Thorsten Röder, t.roeder(at)th-mannheim.de.

Berufungsvoraussetzungen nach § 47 LHG:

  • Der Stelle entsprechendes, abgeschlossenes Hochschulstudium.
  • Pädagogische Eignung, nachgewiesen durch Erfahrung in der Lehre oder Ausbildung oder durch Teilnahme an einschlägigen Fort- und Weiterbildungen.
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch die Qualität einer Promotion.
  • Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer dem Arbeitsgebiet dienlichen, mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

Dienstverhältnis:

Als Professorin/Professor haben Sie die Dienstaufgaben eines Hochschullehrers gemäß § 46 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg zu erfüllen. Bei Erfüllung der Vorraussetzungen erfolgt die Anstellung zunächst als Professor*in in einem Beamtenverhältnis auf Probe. Die Probezeit beträgt 3 Jahre. Bei Bewährung und bei Fortbestehen der beamtenrechtlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfolgt danach die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Als familienfreundliche Hochschule haben wir uns zu einer wertschätzenden Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten verpflichtet. Unsere Bewerbungsprozesse/Berufungsverfahren werden durch unsere Gleichstellungsbeauftragten begleitet, wir begrüßen daher die freiwillige Angabe von gleichstellungsrelevanten Aspekten. Bei Fragen steht das Team der Gleichstellungsbeauftragten, gleichstellung@hs-mannheim.de, der Hochschule gerne für weitere Informationen zur Verfügung. Weiterhin strebt die Hochschule eine Erhöhung ihres Frauenanteils an und fordert qualifizierte Frauen deshalb nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerber*innen (w/m/d) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung:

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 07.09.2026 über unser Online-Bewerbungsportal.

Bitte weisen Sie Ihre mindestens fünfjährige berufliche Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen, in Ihren Unterlagen tabellarisch vollständig und mit Angabe des jeweiligen Stellenumfangs nach. Alternativ zeigen Sie bitte vollständig Ihre zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen in Forschung und Lehre auf.

Bitte reichen Sie als Bewerbungsunterlagen ein: Anschreiben, Lebenslauf, Forschungs- und Drittmittelkonzept (max. 2 Seiten), Lehrkonzept (max. 1,5 Seiten), Publikationsverzeichnis, Übersicht eigenständig eingeworbener Drittmittel, relevante Zeugnisse ab Hochschulzugangsberechtigung, vorausgefüllte Selbstauskunft.

Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nach Beendigung des Auswahlverfahrens datenschutzkonform gelöscht bzw. vernichtet. Beachten Sie hierzu auch unsere