Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) erforscht, warum und wie Menschen Kunst erschaffen, aufführen, erleben und bewerten. Der Schwerpunkt des MPIEA liegt auf Musik, das Institut beschäftigt sich jedoch auch mit anderen zeitgebundenen Kunstdomänen wie Tanz oder Film.
Die Abteilung Musik sucht eine:n
Doktorand:in (m/w/d)
für ein Forschungsprojekt zu Aufmerksamkeitsprozessen beim Musikhören und deren Bezug zum ästhetischen Erleben.
Das Dissertationsvorhaben umfasst eine Reihe experimenteller Studien, in denen Videomitschnitte von Konzerten als Stimulusmaterial eingesetzt werden. Ziel ist es, durch die Manipulation visueller Bildausschnitte Erkenntnisse über auditive Verarbeitungsprozesse zu gewinnen. Das Projekt nutzt ein breites methodisches Spektrum der experimentellen Psychologie, darunter die Entwicklung experimenteller Designs, Verhaltensmessungen einschließlich Blickbewegungsmessungen (Eye-Tracking) sowie Gedächtnisexperimente unter Verwendung synthetisch erzeugter auditiver Stimuli.
Die Stelle ist in der Arbeitsgruppe von Dr. Elke Lange angesiedelt. Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt durch Dr. Elke Lange in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Daniel Oberfeld (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Das Forschungsprojekt ist im Bereich der musikalischen Grundlagen- und Ästhetikforschung verortet.
Die Promotion erfolgt im Fach Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Arbeitsort ist das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main.
Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet. Die vereinbarte Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Stunden pro Woche. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund, Entgeltgruppe E13, 65 %) und wird durch eine jährliche Sonderzahlung ergänzt. Weitere Informationen finden Sie unter .
Die Max-Planck-Gesellschaft setzt sich für Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion ein. Ziel ist, den Anteil von schwerbehinderten Menschen in der Belegschaft zu erhöhen. Bewerbungen schwerbehinderter Personen sind daher ausdrücklich erwünscht. Ebenso strebt die Max-Planck-Gesellschaft eine Geschlechtergerechtigkeit an und möchte den Anteil von Frauen in Bereichen erhöhen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind. Aus diesem Grund werden Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ermutigt.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsmanagementsystem ein und stellen Sie folgende Unterlagen zusammen: Lebenslauf (max. 3 Seiten); ein Motivationsschreiben mit Angaben zu Ihren Forschungsinteressen, Qualifikationen und Ihrer Motivation (max. 2 Seiten); Kopien relevanter Zeugnisse und Abschlüsse; eine Kopie Ihrer Masterarbeit oder, falls vorhanden, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung; Namen und Kontaktdaten von zwei Referenzpersonen (mit vorheriger Zustimmung zur Kontaktaufnahme).
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik Grüneburgweg 14 60322 Frankfurt am Main