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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Teilzeit
Eichstätt

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ist eine vom Freistaat Bayern anerkannte nichtstaatliche Universität in kirchlicher Trägerschaft. Exzellente Forschung, internationale Ausrichtung, hervorragende Lehre und ideale Studienbedingungen zeichnen uns aus. An acht Fakultäten steht unseren 5000 Studierenden ein breites Fächerspektrum offen. Wir beschäftigen 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher konfessioneller und weltanschaulicher Prägung. Auf der Grundlage einer christlichen Sicht des Menschen steht die KU als engagierte Universität für eine Wissenschafts- und Bildungskultur der Verantwortlichkeit.
An unserer Philosophisch-Pädagogischen Fakultät am Lehrstuhl für Bildungsphilosophie und Systematische Pädagogik ist zum 1. April 2026 eine Teilzeitstelle (75 %) als

Doktorand (m/w/d)

befristet bis zum 31. Dezember 2029 zu besetzen. Dienstort ist Eichstätt. Die Bezahlung erfolgt im Rahmen des privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses bei gegebenen tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Der DFG-Sonderforschungsbereich 1750 [in:just] „Inklusion - Anerkennung - Gerechtigkeit. Teilnahme und Teilhabe in Prozessen des Aufwachsens”, Koordinator dieses Verbundprojektes und angesiedelt an der Goethe-Universität Frankfurt, untersucht in interdisziplinärer Perspektive im Rahmen von 21 Projekten Bedingungen von Bildungsgerechtigkeit in Institutionen des Aufwachsens in Deutschland, z.T. auch in international vergleichender Perspektive.

Die hier ausgeschriebene Stelle umfasst Forschung im Rahmen des Projekts Z01 „Theorie der Partizipation und Zugehörigkeit (in:just:theory)“.

Z01 entwickelt die lang erwartete Theorie der Teilhabe vor dem Hintergrund von drei konzeptuellen Teildimensionen „Inklusion“ (Leitung: Prof. Dr. Vera Moser), „Anerkennung“ (Leitung: Prof. Dr. Krassimir Stojanov) und „Gerechtigkeit“ (Leitung: Prof. Dr. Merle Hummrich).

Ihre Aufgaben

Innerhalb dieses Projekts arbeiten drei Projektleitungen und drei ihnen jeweils zugeordnete Doktorand/-innen an einer theoretischen Bestimmung von Inklusion, Anerkennung und Gerechtigkeit unter Einbeziehung der im SFB [in:just] entwickelten theoretischen und empirischen Zugänge und Befunde. Es handelt sich um ein kooperatives Schreibprojekt, welches am Ende auch zu einem Gesamttext zusammengeführt wird, in dem auch die wechselseitige Verwobenheit der drei Zentralbegriffe bestimmt werden soll. Dennoch sind Einzelarbeiten (kumulativ oder monographisch) als theoretische Qualifikationsarbeiten vorgesehen, die in regelmäßigen Projektmeetings innerhalb, aber auch übergreifend mit dem SFB gemeinsam diskutiert werden.

Präsentationen und Veröffentlichungen der Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen (u.a. internationalen Fachzeitschriften) und auf Konferenzen sowie die Aufbereitung von Forschungsergebnissen für Working und Policy Papers wird erwartet.

Die hier ausgeschriebene Promotionsstelle bearbeitet die Thematik Anerkennung.

Ihr Profil

  • Studium der Philosophie, der Bildungs- und Erziehungswissenschaft oder der Soziologie mit sehr gutem Abschluss
  • Einschlägige Vorarbeiten oder Vorkenntnisse
  • Bereitschaft zur Kooperation
  • Sichere Beherrschung der deutschen und der englischen Sprache

Unser Angebot

  • attraktiver und teamorientierter Arbeitsplatz in einem vielseitigen universitären Umfeld
  • interessantes, verantwortungsvolles und vielseitiges Aufgabenspektrum
  • breit gefächerte interne und externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Fürsorge- und Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes

Weiterführende Informationen zur Stelle und dem übergeordneten Verbundprojekt finden Sie auf der Seite der Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 24.02.2026 per E-Mail über an Prof. Dr. Krassimir Stojanov (bitte alle Unterlagen in einer PDF-Datei). Eingereichte Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Einstellungsverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.

Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung der KU für den Bewerbungsprozess, Informationen hierzu stehen auf der Website der KU unter zum Download bereit. Durch die Übermittlung Ihrer Bewerbung bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzhinweise und die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben.

Alle Beschäftigten sind verpflichtet, Wesen und Auftrag der KU anzuerkennen, wie sie im Leitbild und in der Stiftungsverfassung festgelegt sind. Wir bitten um auch in dieser Hinsicht aussagekräftige Bewerbungen. Darüber hinaus gibt es keine konfessionellen Voraussetzungen für eine Beschäftigung an der KU.

Die KU fördert die Gleichstellung (m/w/d) und setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Schwerbehinderte Personen (m/w/d) werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.