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Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Sonstige
Köln
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Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen ist eine der größten Hochschulen für Soziales und Gesundheit und Deutschlands größte staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft. Derzeit sind 5.500 Studierende in über 20 Studiengängen an den vier Standorten eingeschrieben. Als weltoffene Hochschule bietet sie Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Beschäftigten ein Umfeld für persönliche Entfaltung und Entwicklung. Die katho kooperiert mit 73 Partnerhochschulen in 39 Ländern.

Vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung des Mittelgebers/deutsche Rentensicherung Westfalen, ist an der Abteilung Köln zum 1.8.2026 oder dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (m/w/d) - Projekt „Netzwerkkarten Post-COVID-Syndrom"

derzeit befristet bis 31.01.2029 mit einem Beschäftigungsumfang von 20 WS (50,21%) zu besetzen.

Das Projekt „Netzwerkkarten Post-COVID-Syndrom" untersucht informelle und institutionelle Unterstützungsnetzwerke für Menschen mit postinfektiösem Syndrom (Long‑COVID / ME/CFS / Post‑Vac). Erkenntnisleitend sind dabei die Fragestellungen: (1) Wie gestalten sich die personalen Unterstützungsnetzwerke Betroffener? (2) Welche institutionellen Akteur*innen sind beteiligt und wie sind deren Kooperations‑, Verweisungs‑ und Wissensbeziehungen strukturiert? Methodisch kombiniert das Vorhaben qualitative egozentrierte Netzwerkinterviews mit Betroffenen, die in Anlehnung an die qualitativ-strukturale Analyse ausgewertet werden, mit stark strukturierten Daten aus Telefoninterviews mit institutionellen Akteur_innen, für deren Auswertung epistemische Netzwerkanalyse und die Bildung von Teilgruppen im Vordergrunnd stehen. Angesichts der Prävalenz, langer Krankheitsdauer und erschwerter beruflicher Reintegration sollen nach dem Verständnis transdisziplinärer Innovationsforschung evidenzbasierte Netzwerkkarten, strukturale Analysen und praxisnahe Handlungsempfehlungen zur besseren Koordination und Förderung von sozialer (insbesondere beruflicher) Teilhabe und Rehabilitation entwickelt werden. Die Deutsche Rentenversicherung Westfalen fungiert als Projektträger und Praxispartner.

Die Aufgaben umfassen:

  • Mitwirkung bei der Instrumentenentwicklung: Sie entwickeln gemeinsam mit der Projektleitung einen Leitfaden für egozentrierte Netzwerkinterviews und einen standardisierten Fragebogen für strukturierte Telefoninterviews.
  • Eigenständige Datenerhebung: Sie führen aufsuchend qualitative Netzwerkinterviews mit Post-Covid-Betroffenen im persönlichen Kontakt und erheben telefonisch stark strukturierte Netzwerkdaten von institutionellen Akteur_innen. Sie leiten wissenschaftliche Hilfskräfte dazu an, Sie bei der Datenaufbereitung, dem Datenmanagement und der Transkription zu unterstützen.
  • Eigenständige Datenauswertung: Sie werten die qualitativen Netzwerkinterviews nach der qualitativ-strukturalen Analyse und die formalen Netzwerkdaten nach der epistemischen Netzwerkanalyse eigenständig aus. Dabei werden Sie von der Projektleitung unterstützt.
  • Mitwirkung bei der Ergebnisinterpretation und Erarbeitung von Transferkonzepten: Gemeinsam mit der Projektleitung erarbeiten Sie Transferkonzepte und Innovationsimpulse, indem Sie die neu gewonnenen Erkenntnisse auf den bisherigen Kenntnisstand und methodische Möglichkeiten des Innovationsmanagements rückbeziehen.
  • Publikation und Dissemination: Sie bereiten im Team – kooperativ und arbeitsteilig – die Ergebnisse so auf, dass sie dem Diskurs in Wissenschaft und Praxis über Artikel in Fachzeitschriften (peer reviewed) sowie Fachvorträge zugänglich gemacht werden.

Wir erwarten:

  • einen einschlägigen Hochschulabschluss: i.d.R. einen Master in Sozialer Arbeit, Rehabilitationswissenschaften oder einer vergleichbaren Disziplin.
  • Fachkenntnisse: Sie verfügen über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Klinische Sozialarbeit/Rehabilitation, Innovations- und Transferforschung und soziale Netzwerkanalyse. Sie sind geübt im Umgang mit dem Programm Vennmaker und verbinden Grundkenntnisse in R oder Python mit der Bereitschaft, sich vertieft einzuarbeiten.
  • die Bereitschaft zu Dienstreisen im Rahmen der Datenerhebung und eine hohe Präsenz am Standort Köln.
  • ein hohes Maß an Eigenständigkeit in verlässlicher kollegialer Abstimmung und Teamfähigkeit.

Wir bieten:

  • Faire Vergütung: Eine Bezahlung angelehnt an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TV-L- Bund), Entgeltgruppe bis zu EG 13 (je nach Qualifikation) mit zusätzlicher arbeitgeberfinanzierter betrieblicher Altersversorgung
  • ein kollegiales und hilfsbereites Team: In einem kleinen hochmotivierten, kompetenten und gut abgestimmten Team arbeiten wir eng und unterstützend zusammen. Die Projektleitung obliegt Prof. Dr. Heiko Löwenstein und Carmen Nos.
  • Flexibilität: Flexible Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, inklusive Möglichkeiten zur mobilen Arbeit.
  • Wissenschaftliche Entwicklungsperspektiven: Die katho ist Mitglied im Promotionskolleg NRW und hat ein hohes Interesse, Wissenschaftler_innen in ihren Promotionsvorhaben zu unterstützen und ihnen förderliche Rahmenbedingungen zu bieten.

Einstellungsvoraussetzungen:

Wir erwarten, dass Sie sich mit den der Katholischen Hochschule NRW identifizieren.
Menschen mit Schwerbehinderung erhalten bei gleicher Eignung den Vorrang.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Herr Prof. Dr. Heiko Löwenstein, T: +49 221 7757-355, h.loewenstein@katho-nrw.de.

Bitte schicken Sie Ihre Online-Bewerbung bis zum 22.06.2026 ausschließlich über unser Onlinebewerbungsportal.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Details

Einsatzort Straße Wörthstraße 10
Einsatzort PLZ / Ort 50668 Köln
Entgelt bis zu TV-L E 13 Teilzeit / Vollzeit 50,21 % Wochenarbeitszeit 20 h Bewerbungsfrist 22.06.2026
geplante Einstellung
zum 01.08.2026 oder dem nächstmöglichen Zeitpunkt Ansprechpartner_in für die Stelle Herr Prof. Dr. Heiko Löwenstein h.loewenstein@katho-nrw.de Telefonnummer +49 221 7757-355 Homepage