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Katholische Hochschule Freiburg gGmbH

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Vollzeit
Freiburg
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Die Katholische Hochschule Freiburg – Catholic University of Applied Sciences Freiburg – ist eine staatlich anerkannte Hochschule für Soziales und Gesundheit und führend in Baden-Württemberg. Orientiert am christlichen Menschenbild engagieren wir uns in Lehre, Forschung und Weiterbildung für eine nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft. Unsere Personalpolitik orientiert sich an den Prinzipien der Gleichstellung und Vielfalt.

Zum 01.01.2027 ist am Institut für Angewandte Forschung (IAF) im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Selbstbestimmte Teilhabe in der Wohnassistenz bei Menschen mit schwerer kognitiver Beeinträchtigung (STei-WoA)" unter der Projektleitung von Prof.in Dr. Deborah Lutz, Prof. Dr. Gregor Renner und Prof. Dr. Roland Rosenow folgende Stelle zu besetzen:

Akademischer Mitarbeiterin (Doktorand*in) (100 %)

Das Forschungsprojekt STei-WoA untersucht, wie und unter welchen Bedingungen selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit schwerer kognitiver Beeinträchtigung durch Assistenzleistungen beim Wohnen verwirklicht werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven der betroffenen Personen sowie die strukturellen Rahmenbedingungen in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe. Die Stelle ist auf die Projektlaufzeit bis 31.12.2030 befristet und bietet ausdrücklich die Möglichkeit zur Promotion im Rahmen der Projekttätigkeit. Die Ausschreibung richtet sich an Personen aus der Fachdisziplin der Heilpädagogik, Sozialen Arbeit, Soziologie oder einer angrenzenden Disziplin.

Zentrale Aufgaben dieser Stelle sind:

  • Selbständige Durchführung qualitativer Feldforschung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (teilnehmende Beobachtungen, leitfadengestützte Interviews, Dokumentenanalysen)
  • Aufbereitung, Kodierung und inhaltsanalytische Auswertung der erhobenen Daten (MAXQDA)
  • Entwicklung fachlicher Standards für personenzentrierte Unterstützung
  • Verfassen und Veröffentlichen wissenschaftlicher Beiträge in internationalen Fachzeitschriften im Rahmen einer kumulativen Promotion
  • Zusammenarbeit mit vier regionalen Praxispartnern der Eingliederungshilfe sowie Mitwirkung an der Projektkommunikation und -dokumentation

Wir erwarten von Ihnen:

  • Ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Heilpädagogik, Sozialer Arbeit, Soziologie oder einer angrenzenden Disziplin
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der qualitativen Sozialforschung, insbesondere in ethnographischen Methoden
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift (Voraussetzung für die kumulative Promotion mit internationalen Publikationen)
  • Interesse am deutschen und internationalen Recht für Menschen mit Behinderungen (Eingliederungshilfe nach SGB IX/BTHG, UN-Behindertenrechtskonvention)
  • Bereitschaft zu regelmäßiger Reisetätigkeit zu den Praxispartnern in der Region (Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Ortenau)
  • Selbständige, strukturierte Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit

Wir bieten Ihnen:

  • Eine Atmosphäre von Offenheit, Toleranz und Respekt mit flachen Hierarchien
  • Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeitkonto), Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • 30 Tage Urlaub + 4 zusätzliche Tage (u. a. Rosenmontag, Weihnachten, Silvester)
  • Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen
  • Zuschuss zum RegioTicket Job / Deutschland-Ticket Job
  • Gesundheitsförderung mit Hansefit
  • Regelmäßige Mitarbeiterveranstaltungen wie z. B. Sommerausflug und Weihnachtsfeier
  • Einbindung in ein engagiertes, interdisziplinäres Forschungsteam mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern
  • Aktive Unterstützung und Begleitung des Promotionsvorhabens

Die Anstellung erfolgt nach den Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR). Gehalt nach AVR 2027: EG 13 (Anhang Tabellen).

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Reichen Sie Ihre Bewerbung bitte direkt über unser Online-Bewerbungsportal ein. Bei Fragen zur Stellenausschreibung steht Ihnen das Personalreferat (0761 200-1504) gerne zur Verfügung. Bei inhaltlichen Fragen zum Forschungsprojekt können Sie sich direkt an Prof.in Dr. Deborah Lutz wenden: