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Hochschule Flensburg

Hochschule Flensburg
Vollzeit, Teilzeit
Flensburg
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An der Hochschule Flensburg studieren ca. 3.000 Studierende in mehr als 20 Studiengängen im Bachelor- und Masterbereich. Die Hochschule verfügt über eine moderne Raum- und Laborinfrastruktur auf einem großzügig ausgestatteten Campus. Durch die Lage an der Ostsee ist die Fördestadt Flensburg ein attraktiver Wohnort und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

An der Hochschule Flensburg wird am Wind Energy Technology Institute zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Entwicklung von Verfahren für Gondellidarmessungen im komplexen Gelände (d/m/w)

befristet bis 31.07.2029 in Teilzeit mit 19,35 Wochenstunden gesucht.

Es handelt sich um eine Projekttätigkeit im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundvorhaben „ELISE - Entwicklung gondellidarbasierter Verfahren für Leistungsüberprüfung und Ertragssteigerung von Windparks im komplexen Gelände".

Für die weitere Steigerung des Anteils des Windstroms am deutschen Strommix ist die Erhöhung der Einspeisung von Bestands-WEA sehr wichtig. Nicht selten kommt es, insbesondere im komplexen Gelände, zu Abweichungen der tatsächlichen von prognostizierten Erträgen. Besonders bei Windparks mit unerwartetem Minderertrag ist es wichtig zu verstehen, welche Ursachen zugrunde liegen und inwiefern Gegenmaßnahmen eingesetzt werden können. Die Nachvermessung im komplexen Gelände erfordert heute eine Site Calibration mit Messmasten, die aufgrund der Baugenehmigung der Masten zu lange dauert und außerdem viel zu teuer ist. Ziel ist es deshalb, ein gondellidarbasiertes Verfahren für die Leistungskennlinienvermessung im komplexen Gelände mit überschaubaren Kosten und einer geringen Dauer zu entwickeln. Die Hochschule Flensburg, das Wind Energy Technology Institute (WETI) ist geförderter Partner des Verbundprojekts. Die Forschungsschwerpunkte des WETI liegen dabei auf der Windfeldrekonstruktion in der Induktionszone im komplexen Gelände und der Methodenentwicklung zur Schätzung von Windparametern. Hierbei stehen die Erweiterung von traditionellen Windfeldrekonstruktionsmethoden und die präzise Bestimmung von Windscherung und Winddrehung im Fokus. Ein weiteres Teilprojektziel stellt die Validierung, die Bestimmung von Sensitivitäten und Unsicherheitsabschätzung von Turbulenzmodellen dar.

Im Rahmen des Projekts ‚ELISE‘ schreibt das Fraunhofer-Institut eine weitere Teilzeitstelle aus. Eine parallele Anstellung an der Hochschule Flensburg und am Fraunhofer-Institut ist erwünscht.

Das ausgeschriebene Aufgabengebiet umfasst:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit im genannten Forschungsprojekt und Umsetzung eigener Ideen im Rahmen der Thematik
  • Analyse und Aufbereitung von Windmessdaten von verschiedenen Instrumenten
  • Entwicklung und Validierung einer Korrekturmethode von Turbulenzmessungen mit Gondellidar
  • Bestimmung von Sensitivitäten gegenüber atmosphärischen Umgebungsbedingungen und Unsicherheiten
  • Weiterentwicklung von Methoden zur Bestimmung von Windscherung und Winddrehung aus Gondellidar-Messungen sowie deren Bewertung im Kontext der Leistungskurvenvermessung
  • Erstellung von Veröffentlichungen
  • Die Tätigkeit ist auf eine wissenschaftliche Weiterentwicklung angelegt und wird entsprechend gefördert. Damit verbunden ist eine Möglichkeit zur Promotion.

Das Anforderungsprofil

Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:

  • erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem ingenieurwissenschaftlichen, informatischen, mathematischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang
  • Interesse an wissenschaftlicher Arbeit im Themenfeld Energiemeteorologie und Windenergie insbesondere dem Thema Turbulenz und Lidar
  • fundierte Kenntnisse in einem oder idealerweise mehrerer der folgenden Felder: Meteorologie, Windenergie, Strömungssimulationen, Turbulenzforschung, Signal Processing, Lidar, KI-Anwendungen, Mathematik, Physik, Regelungstechnik Data Science
  • Signifikante Vorerfahrung in der Nutzung einer Scripting oder Programmiersprache – idealerweise Python und Matlab
  • Zielorientiertes Denken, ausgeprägte analytische Fähigkeiten, Teamgeist
  • Selbständigkeit, Eigeninitiative und Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Verfassen eines Anschreibens, dass die Eignung der Kandidatin bzw. des Kandidaten anhand der Anforderungen in dieser Ausschreibung darlegt
  • gute Englisch- und Deutschkenntnisse, vergleichbar mit mind. Niveau B2 des GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen des Europarates)

Von Vorteil sind:

  • Erfahrung in der Datenanalyse und Modellierung, idealerweise mit Python
  • Erfahrung im Bereich Energiemeteorologie
  • Erfahrung mit atmosphärischer Messtechnik - idealerweise im Kontext der Windenergie
  • Erfahrungen im Bereich Turbulenzmessung oder -modellierung
  • Erfahrungen im Bereich Large Eddy Simulation
  • Wissenschaftliche Publikationen – idealerweise in einem für die Tätigkeit relevanten Bereich
  • Kenntnisse zu Windbedingungen und Turbulenz
  • Kenntnisse im Bereich Grenzschichtmeteorologie
  • Kenntnisse im Bereich der Planung, Projektierung oder Betrieb von Windparks
  • Kenntnisse im Bereich der Regelungstechnik

Bei im Ausland erworbenen Abschlüssen ist ein Nachweis über die Anerkennung in Deutschland erforderlich. Bitte reichen Sie diesen zusammen mit Ihren Bewerbungsunterlagen ein.

Wir bieten Ihnen

  • bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L
  • 30 Tage Erholungsurlaub und bis zu 5 Tage Bildungsurlaub nach dem Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holstein im vollen Kalenderjahr
  • Möglichkeit der Nutzung von Homeoffice
  • ein vielfältiges, kostenloses Kursangebot durch das Lern- und Sprachenzentrum
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • die Nutzung des Sportzentrums zu vergünstigten Konditionen
  • Möglichkeit der Nutzung von Fahrradleasing
  • Ermäßigungsmöglichkeit für das Deutschland-Jobticket/NAH.SH-Jobticket für Bus und Bahn
  • ein angenehmes Arbeitsklima in familienfreundlicher Umgebung in einem engagierten, kompetenten Team
  • enge Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IEE) sowie Forschungs- und Industriepartnern aus dem Bereich der Windenergie

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen an der Hochschule fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.

Wir streben in allen Beschäftigungsgruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.

Diese Ausschreibung richtet sich gleichermaßen an Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und an externe Bewerber/innen.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte, reichen Sie bitte bis zum

10.09.2026

direkt über unser ein.

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer PDF „Datenschutzinformationen für Stellenbewerberinnen und Stellenbewerber“, die Sie auf der finden, und unserer .

Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalabteilungsleiterin Frau Stefanie Karkossa unter Tel.: 0461 805-1256 oder per E-Mail: gern zur Verfügung. . Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr.-Ing. David Schlipf unter Tel.: 0461 48161-443 oder per E-Mail: .

Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden können. Die Vollständigkeit bezieht sich auf das Vorliegen des Anschreibens, eines aktuellen Lebenslaufes sowie aller relevanten Arbeits- und Abschlusszeugnisse.